Lesebeispiel
Frank der Frager

Hrsg. Barbara Jung und Olaf Brüschke

BeJot SF  ISBN 3-934582-11-7

Preis: 13 Euro

zu beziehen auch durch die Herausgeberin

http://www.bejot.de/

Lesen Sie in

diesem Buch Geschichten- von Hoffnung,
die in Erfüllung geht, und von enttäuschter
Hoffnung. Folgen Sie uns dazu in fremde Welten
weit draußen in fernen Universen, in Welten der
Fantasie, aber auch in die kliene Welt des
Einzelnen in seinem  ureigenen 
Kosmos

Collage der Zukunft

zu ' Welten voller Hoffnung'

Welten voller Hoffnung? Eine Zukunft der technischen und soziopolitischen Möglichkeiten? Nein.
Für die meisten Autoren der Anthologie besteht Hoffnung lediglich in einem Silberstreifen am Horizont.
Etwas Licht leuchtet durch die Ritzen.
Symptomatisch für unseren blauen Planeten dagegen  ist, dass er sich in eine „vertrocknete Steinwüste“(Timo Bader) verwandelt hat, dass Hirnpestmikroben das Leben ausgelöscht haben(Thomas Kohlschmidt), dass Silberkugeln auf Städte regnen(Roland Rosenbauer) .-
Ja, und wenn dies alles nicht stattfindet, dann kann es passieren, dass man als Zukunftsbürger in einem totalen Überwachungsstaat Orwellscher Prägung lebt, isoliert, fast ohne Chance , eine Liebesbeziehung aufzubauen. (Regina Karolyi).
Unsere Zeit, die Zeit, in der wir uns gerade aufhalten,  ist verantwortlich für eine solche Entwicklung. So ist es nicht verwunderlich, dass bei den Autoren der kritische Blick auf gegenwärtige Verhältnisse überwiegt.
Ein alter Indianer, Nachkomme der rouseauschen edlen Wilden, sieht die gegenwärtigen Menschen  als destruktiv und konfliktfreudig an(Bernd Terlau) .Außerirdische Humanoiden auf der Suche nach einer gerechteren Welt werden mit Hilfe eines Demonstrtionsfilms über irdische Verhältnisse darüber belehrt, dass es  nicht ratsam ist, den blauen Planeten als Aufenthaltsort anzuviesieren.(Barbara Jung)
Traumhafte Lichtgestalten, Antennenmännchen, sehen irdische Realitäten in rechtem Licht, raten der Träumerin an, aufzuwachen(Alisha Bionda)
Aber es gibt Auswege. Wie gesagt.
‚Dünn und drahtig‘ zeigt sich die Hoffnung, die ‚wie ein Findelkind aussieht‘ nichts verspricht und nichts hält und doch wirklich ist...(Albrecht Verron)
Wer weiß?
Etwas Licht leuchtet zwischen den Ritzen.

Am meisten Hoffnung gibt uns die Tatsache,
dass sir noch da sind 
Wir haben die Fähigkeit erlangt,
den Planeten zu zerstören,
und haben es nicht getan.
Je länger wir es nicht tun,
desto besser sind unsere Aussichten.

Margeret Mead