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Im Laufe des Frühjahrs 2001 konkretisierte sich die vage Idee eines Treffens der NG. Einige locker organisierte Threads später (Umfrage zum Interesse, Termin-Abstimmung, Grobe Festlegung des Programms) stand die Sache dann. Einige hatten zwar auf mehr Resonanz gehofft, in Anbetracht des Backgrounds "Online-Community") sind aber hohe Teilnehmerzahlen bei einer Real-World-Veranstaltung nicht unbedingt zu erwarten. Letztlich waren etwa fünfzig Prozent der ursprünglich Interessierten tatsächlich am Ort des Geschehens aufgeschlagen. In Anbetracht von Urlaubszeit und Super-Wetter eine wohl normale Quote. Die kleine Gruppe hat nebenbei organisatorische Probleme (Kolonnenfahrt, Einkehr) von vornherein eliminiert. Ein nächstes Treffen ist unter den Teilnehmern beschlossene Sache. Hat einfach zu viel Spaß gemacht... |
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Message-ID: <9k0kl7$7cr$04$1@news.t-online.com>
From: "Horst Pieser" <identity7@gmx.net> Newsgroups: de.etc.fahrzeug.auto Subject: Re: d.e.f.a Treffen - so war's Date: Sun, 29 Jul 2001 11:25:56 +0200 Anfahrt Außer einem merkbefreiten Kölner BMW-Fahrer der beim Überholen einer dichtbefahrenen rechten Spur mit 30m-Lücken versucht, die vor ihm zügig fahrenden per Lichthupe aufzulösen konnte man wieder prima fahren. Tip: Junge, das ist eine Lichthupe. Photonen-Torpedos die klingonische Raumschiffe und vollgepackte Urlauberautos in ihre Atome auflösen gibts nur im Kino. Und ein schißbuchsiger Motorradfahrer der mit einem tempomatgeregelten Auto sich dermaßen in Probleme verwickelt daß er mir schon wieder leid tut. Frage: Junge, wenn dich ein mit konstanter Geschwindigkeit fahrendes Auto auf einer Strecke von 10 km vier Mal überholen muß und aufgrund verzögerten Überholens deinerseits in endlos langgestreckten Autobahnkurven zweimal bremsen muß - was zum Teufel willst du dann am Nürburgring? Dirk Poetke meldete sich leider ab, da sein Wagen auf der Anfahrt abgeraucht war. Ich hoffe mal, du bist gut nach Hause gekommen und der Schaden hält sich in Grenzen? Fahren auf dem Ring Fredl trieb seinen bayerischen 3-Liter-Turnschuh engagiert und selbstkritisch über den Kurs. "Die Zugstufe ist noch zu weich, der Sturz verändert sich und die Hinterachse lenkt mit". Bei Arnd gabs nur leichte Probleme in organisatorischer Hinsicht. Der durch heruntergekurbelte Seitenscheiben erhöhte Innenraum-Ladedruck wirkte sich nachteilig auf die Auffindbarkeit der lässig in der Mittelkonsole abgelegten Ringkarte aus. Eine längere aber letztlich erfolgreiche Suchaktion führte zum Happy-End und der Ring erlebte drei weitere Rußen^H^H^H^H^HRunden des Chipgetunten Ibiza. Alexander Doetsch fuhr zunächst als Beifahrer mit und drehte später seine erste eigene Runde. Hörte sich hinterher so an, als ob es nur für das Auto der letzte Einsatz dort gewesen sei. (Dem Wagen gehts gut, aber es ist halt kein Super Seven). Alexander Hantke war zunächst kurz aufgetaucht, dann schnell verschwunden. In den folgenden Stunden sahen wir ihn eine Runde nach der anderen drehen, von Mal zu Mal engagierter. Muß ihm wohl mächtig Spaß gemacht haben. Unvergessen auch:
Besondere Vorkommnisse:
Ein Boxster-Fahrer demonstrierte die Tücke des Mittelmotors im Grenzbereich. Ein Fahrfehler in der Kurve endete im Dreher. Dem Fahrer passierte nichts, nur der vordere Stoßfänger wurde von der dortigen Leitplanke geplonkt. Ausfahrten Wunderschöne Landschaft und interessante Straßen. Sowas kann man textlich nicht rüberbringen, also lassen wirs. Letztlich ist die Eifel ja nichts anderes als das 3D-Modell einer Mandelbrotmenge. Schließlich finden sich die topologischen Verwerfungen der bewaldeten Hügelketten miniaturisiert im Straßenbelag jeder malerischen Seitenstraße wieder. Dementsprechend traf der Unmut der Z3-tiefer-breiter-aber-mit-Stil-Fraktion auf Gleichmut der SLK-Serienfahrwerk-Fraktion. "Fahrbahnunebenheiten? Was für Fahrbahnunebenheiten?". Einkehr Zum Abschluß sind wir dann noch in einem abgelegenen Eifeldorf ohne Handy-Empfang aber mit eigenwilligen Verkehrschildern ("Durchfahrt nur für Anwohner mit KFZ und Rettungsdienste. Wird von der Polizei kontrolliert.") in eine Pinte eingekehrt. Nach einem leckeren Abendessen haben wir dann noch endlos Benzin geredet. Das Bombenwetter und Arnds gute Ortskenntnisse machten die Sache letztlich rund. Fazit Für das nächste Mal fest eingeplant sind Ampelstart-Tests (Kompressor-Mini gegen Motorrad) und Mißbrauchstests (vier beleibte Insassen, vollgetankt und Kupplung schnalzen lassen auf griffigem Untergrund). Mords-Gaudi. Bis dann, Horst |
Ich danke Horst Pieser für seine Mithilfe beim Erstellen dieser Seite.