| So war's mit Soulmatic im Rattenloch Kritik
der Rhein-Zeitung
vom 02.03.10 |
Handgemachte Musik mit Herz und Seele
Trio "Soulmatic" gab starkes Konzert in
Herdorf
Handgemachte Musik mit Herz und Seele
Trio "Soulmatic" gab starkes Konzert in Herdorf
HERDORF. Es sollte ein Abend voller "Blues, Schweiß und
Tränen" werden. Geweint hat beim Konzert von "Soulmatic" im
"Rattenloch" in Herdorf am Samstagabend zwar niemand, doch Blues und Schweiß
gab es tatsächlich. Das Trio aus Willroth bot ausschließlich handgemachte und erdige
Eigenkompositionen. "Es ist halt Gitarrenmucke", sagte Gitarrist und Sänger
Werner Hammer.
Die Wurzeln ihrer "Mucke" liegen ganz klar im Blues. "Soulmatic"
klingt so, wie man sich eine typische Band aus den Südstaaten der USA vorstellt. Hammer
sprach vom Blues als Anker für die Musik von "Soulmatic". Von dort ausgehend
nimmt das Trio immer wieder Anleihen bei anderen Musikstilen. Zwar monierte vor allem
Bassist Horst "Horry" Eul in seinen Ansagen, alle drei Musiker seien krank und
machte immer wieder Werbung für ein bekanntes Erkältungsmedikament, trotzdem
präsentierte sich das Trio in bester Spiellaune. Der Groove der Eul-Brüder
Horst und Ralf (Schlagzeug) war kernig, Hammers Gitarrensound stets bissig und präsent.
Ein Publikumsmagnet war das Konzert von "Soulmatic" allerdings nicht - nur 25 Zuschauer waren gekommen.
Im "Rattenloch" präsentierte die Band einige Stücke ihres dritten Albums
"Souled", das bereits aufgenommen ist, jedoch erst im Sommer veröffentlicht
wird. Nach Veröffentlichung der neuen CD ist ein Abstecher nach England mit einigen Gigs
geplant. Achim Dörner
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